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Vorstellung der Buchreihe Merian porträts in der Buchhandlung ZAUBERBERG in Berlin

Die Autorenschar der Merian porträt-Bände auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin mit dem Herausgeber Norbert Lewandowski

Vorstellung der beiden Merian porträt Bände München und Prag im Valentin Musäum in München

Am MERIAN-Stand auf der Frankfurter Buchmesse. Das erste Exemplar des Buches Merian porträts Prag wird von Verlagsmitarbeitern überreicht.

Pressekonferenz Merian porträts Prag auf der ITB in Berlin

Lesung auf der Ostbayerischen Bücherschau in Zwiesel




Florjan Lipus und Verleger Lojze Wieser, der eine Gruppe Literaturinteressierter ins Freie eingeladen hatte um Lipus zu lesen. Norbert Schreiber war als Journalist dabei


Lipus gilt als wichtigster Vertreter der slowenisch schreibenden Literaten. Alle Werke wurden bei Lojze Wieser verlegt


                                                             Literatur naturnah


Fürs leibliche Wohl sorgte der Verleger Lojze Wieser


Die Werkausgabe Lipus ist im Wieser Verlag Klagenfurt erschienen


Slowenische Spezialitäten


Florjan Lipus, der u.a. von Peter Handke übersetzt wird

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Lipus lesen

Klaus Amman & Johann Strutz
Texte und Materialien zu Florjan Lipus
400 Seiten, Klebebindung, gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag
EUR 26,80 / SFR 47,70
 
und die 8-bändige Werkausgabe

Florjan Lipuš

Anlässlich des sechzigsten Geburtstags des Autors gratuliert ihm der Wieser Verlag mit einer zehnbändigen Werkausgabe. Florjan Lipuš, geboren 1937 in Lobnig in Kärnten. Studium der Theologie in Klagenfurt/ Celovec. 1960–1980 Herausgeber der Kärntner slowenischen Kulturzeitschrift mladje; veröffentlichte Erzählungen, Romane und Essays. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist korrespondierendes Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaften.1995 Literaturpreis des Landes Kärnten. Lebt als Schriftsteller in Sele/Sielach, Unterkärnten. 2004 erhielt er den France-Prešeren-Preis. 

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Buchpremiere Akademie der Künste Berlin Anna Politkowskaja. Chronik eines angekündigten Mordes

Klaus Staeck Präsident der Berliner Akademie der Künste begrüsst die Gäste und würdigt die journalistische Arbeit von Anna Politkowskaja

Natalia Liublina besorgte die Übersetzung der russischen Texte von Anna Politkowskaja

Herausgeber Norbert Schreiber (rechts) und der Diskussionsleiter ZDF-Aspekte-Moderator Wolfgang Herles 

Mitautor Harald Loch und die Übersetzerin Natalia Liublina

Irina Scherbakowa (Mitte) Memorial Russland

Verleger Lojze Wieser und die Autoren seines Verlages. Wieser verlegt europäische Bücher mehrsprachig und greift aktuelle und kritische Gesellschaftsthemen auf

Der slowenische Verleger Lojze Wieser und eine Besucherin der Veranstaltung

Wer hat Anna Politkowskaja getötet war die zentrale Frage des Diskussionsabends

Wohin driftet Russland diskutieren Norbert Schreiber und Wolfgang Herles mit der Russlandexpertin Irina Scherbakowa



Kurzviten der Autoren und Podiumsteilnehmer 

Wolfgang Herles

arbeitete als freier Hör- funkjournalist für den Bayerischen Rundfunk und war 1975-80 als Korrespondent in Bonn tätig. Ab 1980 arbeitete er als Redakteur für „Report München”, „Tages- schau” und „Tagesthemen”, bevor er 1984 zum ZDF wechselte, dessen Bonner Studio er 1987-91 leitete. Seit 2000 ist er Redaktionsleiter und Moderator der ZDF-Kultursendung „aspekte”.

Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt: Wir sind kein Volk - eine Polemik (Piper, 2004); Dann wählt mal schön - wie wir unserer Demokratie ruinieren (Piper, 2005)

Natalia Liublina

Die Literaturwissenschaftlerin lebt als Übersetzerin aus dem Russischen mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin. Sie ist Scout für russische Literatur und übersetzte u.a. für dieses Buch die Inter- views mit Anna Politkowskaja und ihre drei hier veröffentlichten Beiträge aus der Nowaja Gaseta. 

Harald Loch

Der Jurist und Historiker berichtet als Journalist über die europäische, deutsche und insbesondere die Berliner Kultur- und Literaturszene.


Sonja Margolina

studierte Biologie und Ökologie an der Moskauer Universität, wo sie 1981 promovierte. Seit 1986 lebt sie als freie Publizistin in Berlin. Im Oktober 1991 erhielt sie in Klagenfurt den Preis des Landes Kärnten für internationale Publizistik.

Buchveröffentlichungen u.a.: Das Ende der Lügen (Siedler, 1992); Russland: die nichtzivile Gesell- schaft (Rowohlt, 1994); Wodka. Trinken und Macht in Russland (wjs verlag, 2004)

 
Margareta Mommsen

Die Russland-Expertin ist emeritierte Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Mün- chen. Sie hatte zuletzt den Lehrstuhl für politische Systeme Osteuropas und der Nachfolgestaaten der Sowjetunion am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München inne.

Buchveröffentlichungen u.a.: Wer herrscht in Russland? Der Kreml und die Schatten der Macht (C.H.Beck, 2003) 

Andrei Nekrasov

ist erfolgreicher und mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilmer und Filmregisseur sowie Drama- tiker und Theaterregisseur. Er inszenierte in Berlin das Stück Königsberg, dessen Hauptfigur auf dem Charakterbild des damals unbekannten Ex-FSB-Offiziers Alexander Litwinenko gründet, der in Lon- don Opfer eines Giftanschlags wurde. Nekrasov stellt derzeit einen Dokumentarfilm in Spielfilm- länge mit dem Titel Before They Kill More über seinen Freund Litwinenko fertig.

Rupert Neudeck und Sonja Margolina diskutierten in der Berliner Akademie der Künste über mein Buch Anna Politkowskaja.Chronik eines angekündigten Todes.

Anna Politkowskaja
Chronik eines angekündigten Mordes

Wieser Verlag, Klagenfurt 2007
ISBN-10 3851296524
ISBN-13 9783851296525
Gebunden, 250 Seiten, 19,80 EUR

Mit bisher unveröffentlichten Beiträgen von Anna Politkowskaja und Beiträgen zu Anna Politkowskaja. Vorwort von Norbert Schreiber: Politkowskaja und Russlands Gewissen. Fritz Pleitgen: Bürgergesellschaft in Russland. Margareta Mommsen: Gorbatschow - Jelzin - Putin. Irina Scherbakowa: Russlands Demokratie ohne Demokraten. Das Gedächtnis Russlands. Vergangenheitsbewältigung als Beitrag zur Zivilgesellschaft. Rupert Neudeck: Von Wladimir Putin und anderen "lupenreinen Demokraten". Pressefreiheit in Staaten der Dritten Welt. Harald Loch: Politkowskaja und ihre politische Literatur. Natascha Liublina, Harald Loch, Norbert Schreiber: Interviews mit Anna Politkowskaja. Dokumentation Chronik eines angekündigten Mordes. Aus einem Gespräch mit Anna Politkowskaja: "Was erwarten Sie in Bezug auf Ihre eigene Person, auch Sie sind ja gefährdet, auch Sie haben Morddrohungen, auch Sie müssen ständig mit einer Gegenwehr des russischen Staates rechnen?" - "Na ja, ich versuche nicht daran zu denken und das auszublenden, weil ich ansonsten nicht arbeiten könnte, es wäre unmöglich. Also blende ich diese Gedanken aus und sage, dass ich einfach das Schicksal derjenigen teile, die dafür kämpfen, dass demokratische Prinzipien in Russland endlich installiert werden und das Leben ein demokratisches wird, wobei es möglich ist, dass dieser Kampf nicht gut ausgeht. Aber das ist dann einfach so."

In lupenreinen Demokratien

"Warum Russland in den Meeresboden am Nordpol
die russische Flagge rammt, russische KunstlerInnen
Wladimir Putin lieben, der Kreml-Chef sich von
den Medien unfair behandelt fühlt und noch einiges
mehr, versucht der Horfunkjournalist Norbert Schreiber
in seinem neuen Russland-Buch zu erklären. Auf
459 Seiten kommen namhafte Russland-ExpertInnen
zu Wort. So berichtet der ehemalige deutsche Ausenminister Joschka Fischer vom neuen Wettrusten und den damit verbundenen Gefahren. Die ORF-Korrespondentin Susanne Scholl berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen in Russland, der Konfrontation der Bevölkerung mit der Demokratie und der russischen Medienlandschaft. Das Interview mit Eduard Schewardnadse, dem letzten Außenminister der ehemaligen Sowjetunion und ehemaligen georgischen Prasidenten, verleiht dem Buch Authentizitat und Einblicke aus erster Hand. Schreiber beleuchtet das Thema Russland von mehreren Seiten. So findet sich ein Beitrag über die Naschi, die Putin-Jugend, ebenso wie eine Reise durch Tschetschenien mit dem Dichter Apti Bisultanow. Letzterer war eben dort Sozialminister und lebt jetzt in Deutschland, weil die Behörden „die Gefahr von Folter“ befürchten. Auch in die dunklen Geschäfte zu Gazprom, dem weltgrössten Erdgasproduzenten, wird etwas Licht gebracht. Mit dem letzten Manuskript von Anna Politkowskaja schließt Schreiber an sein voriges Buch Anna Politkowskaja – Chronik eines angekündigten Mordes an. Eigentlich wird das Motiv des neuen Buches gleich am Ende des Vorworts klar: „Denn wenn man ein Land liebt, oder es auch bloß zum Partner gewählt hat, und sei es nur zum strategischen, muss man es kritisieren dürfen. In lupenreinen Demokratien ist das so.“ Ein Buch für Russland- Fans und solche, die es werden
wollen." Gun in PROGRESS Österreich

 
Norbert Schreiber (Hrsg.), „Russland.
Der kaukasische Teufelskreis oder Die
lupenreine Demokratie“. Wieser-Verlag,
Klagenfurt/Celovec, 2008. 459 Seiten,EUR 19,80.

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Buchpremiere Europa erlesen Böhmerwald im Schloss Buchenau

Zu Gast Prof. Heinrich Boehncke - er hielt die Laudatio und Verleger Lojze Wieser und der Gastgeber Reinhold Weinberger

Christine Kreuzer

Prof. Heinrich Boehncke über die Literatur aus dem Böhmerwald

Das Angebot des Wieser Verlages Klagenfurt


Lesung in der Staatsbibliothek Passau aus meinem Buch BÖHMERWALD aus der Reihe Europa erlesen, erschienen im WIESER-Verlag Klagenfurt

Geschichte und Geschichten und Gedichte - Rezepte, Landschaftsbeschreibungen, Volkskunde, Liedertexte und vieles mehr in diesem Buch über den Böhmerwald

Zu Gast in Passau. der Direktor der Staatsbibliothek hatte Norbert Schreiber und Elisabeth Schreiber zur Buchpräsentation eingeladen

Autogrammstunde

30 Zuhörer zu Gast bei der Lesung

Rezension zu: Böhmerwald: “Es ist ein Vergnügen, in diesem Bändchen zu blättern und zu lesen, und diese deutschböhmische Landschaft mit den Augen und Sinnen vieler ganz unterschiedlicher Autoren kennenzulernen. Man muss auch nicht durchgehend lesen, sondern kann sich darin  je nach Geschmack und Laune einzelne Texte aussuchen. “ AMAZON

2007, 247 Seiten, Maße: 10,4 x 16,2 cm, Gebunden, Deutsch -Hrsg. v. Norbert Schreiber  
ISBN-10: 3851296834 
ISBN-13: 9783851296839 Preis 12.95 Wieser Verlag Klagenfurt

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Auf der Buchmesse in Frankfurt am Main stellte Norbert Schreiber die Memoiren von Eduard Schewardnadse vor

Eduard Schewardnadse
Als der Eiserne Vorhang zerriss - Begegnungen und Erinnerungen
Mit einem Geleitwort von Hans-Dietrich Genscher


Eduard Schewardnadse schildert seine politische Vergangenheit und seine Begegnungen mit Persönlichkeiten der Weltpolitik. Eine äußerst spannende Zeitgeschichte mit Profil.

Eduard Schewardnadse, geboren am 25. Januar 1928 in Mamati in Westgeorgien, als Funktionär in der Georgischen SSR in verschiedenen politischen Gremien tätig, wurde 1964 Innenminister, 1972 Erster Sekretär der KP der Georgischen SSR. 1985 zum Außenminister der Sowjetunion ernannt, unterstützte Eduard Schewardnadse die Perestroika und leitete eine neue Außenpolitik ein. Maßgeblich wirkte er 1989/1990 mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Hans-Dietrich Genscher, an der deutschen Wiedervereinigung mit. Im Dezember 1990 trat Eduard Schewardnadse vom Amt des Außenministers der Sowjetunion zurück und wurde erneut vom 20. November bis 21. Dezember 1991 Außenminister, bis zur Auflösung der UdSSR.1992 wurde er erst Vorsitzender des Staatsrates in Georgien, später Staatspräsident bis zum Rücktritt im November 2003. Eduard Schewardnadse setzte sich für eine NATO-Mitgliedschaft und eine Westorientierung Georgiens ein. Die Erinnerungen wurden in georgischer Sprache verfasst. Die deutsche Ausgabe ist Grundlage für alle Übersetzungen und Ausgaben außerhalb der georgischen Sprache. Präsentationen fanden statt in Frankfurt, Berlin und Tbilissi. Frankfurter Buchmesse, 10.10.2007: Hans-Dietrich Genscher und Eduard Schewardnadse. Moderation Norbert Schreiber.
"Diesen Aufzeichnungen geht ein langes politisches Leben voraus, zumeist erfolgreich, manchmal aber auch erfolglos, ein Leben des Aufstiegs wie des Abstiegs, begleitet von Enttäuschungen und politischen Rücktritten. Mein Leben, jedenfalls das, welches das Interesse der Leserinnen und Leser wecken könnte, habe ich hier niedergeschrieben: Sie können über mich urteilen, schonungslos, ohne Kompromisse." 
Eduard Schewardnadse

"Wer über die Geschichte jener Jahre schreiben will, den entscheidenden 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der wird an dem Buch von Eduard Schewardnadse nicht vorbeigehen können. Der Leser erfährt viel Neues und er erkennt manches Bekanntes in einem neuen Licht. Eduard Schewardnadses Buch ist sein politisches Testament." 
Hans-Dietrich Genscher 

Als der Eiserne Vorhang zerriss - Begegnungen und Erinnerungen

Mit einem Geleitwort von
Hans-Dietrich Genscher

Aus dem Georgischen von
Nino Sologashvili
und Alexander Kartozia

2007
Gebunden mit Schutzumschlag
432 Seiten
mit 66 Abbildungen, 1 Karte
Ladenpreis in Deutschland
EUR 29,90

ISBN 978-3-936283-10-5


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Wanderung mit Arnold Stadler (Büchner-Preisträger und Autor eines Buches über Adalbert Stifter) und Vorstellung seines Buches in der Glashütte Theresienthal.


Eine ganze Welt zwischen den Zeilen
Der Dichter Arnold Stadler über Adalbert Stifter


"Stifters Leben war alles andere als ein Idyll, und es endete mit einem Schnitt in den Hals. Arnold Stadler schildert den Gang des Stifterschen Lebens, als sei dieses Leben von Stadler erfunden, dabei war es doch das Leben Stifters. Zunächst die ländliche Herkunft, später von der Forschung klein geschrieben, als stamme Stifter aus armen Verhältnissen. »Vielleicht bin auch ich befugt«, sagt Stadler, »über Stifter etwas zu schreiben … und es gibt Nähe: die frühe Zeit Stifters, seine und meine Herkunft. Und das Leben von da: das nie ganz Selbstverständliche der großen Welt: das Staunen und die Irritation: … wie sich die anderen in der Welt bewegen und ihre Sprache sprechen, als wäre dies natürlich."
DIE ZEIT


Mein Stifter.
Portrait eines Selbstmörders in spe und fünf Photographien.
Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag, 2005.
199 S.; geb.; Euro 18,40.
ISBN 3-8321-7909-7.

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Norbert Schreiber stellte im Gespräch mit Arnold Stadler sein Buch vor. ARNOLD STADLER Mein Stifter

Taschenbuch, Broschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73507-5
€ 8,00 [D] | € 8,30 [A] | CHF 13,90* (empf. VK-Preis)

Verlag: btb. Die Hardcoverausgabe ist bei DuMONT erschienen.

Eine Autorenlesung anlässlich des 200. Geburtstags von Adalbert Stifter lockte zahlreiche Zuhörer in die historische Theresienthaler Glashütte.Büchner-Preisträger Arnold Stadler aus dem südbadischen Rast und Norbert Schreiber vom Hessischen Rundfunk ließen dabei das facettenreiche Leben des großen Böhmerwalddichters Adalbert Stifter Revue passieren. Musikalisch umrahmt wurde der literarische Abend von der Zwieseler Stammtisch-Musi und von den Lindberger Volkssängerinnen Evi Hasenkopf und Martina Winter. Als Veranstalter zeichnete die Wald-Vereins-Sektion Lindberg unter der Regie von Vorstand Günther Hannes verantwortlich. In seiner Begrüßungsansprache stellte Hannes die langjährige Freundschaft mit Norbert Schreiber heraus und dankte ihm für das Zustandekommen dieser literarischen Veranstaltung. Dank sagte der Lindberger Wald-Vereins-Chef auch Betriebsleiter Max Hannes für die Bereitstellung der Glashütte als Veranstaltungsraum.

Für den Buch-Autor Arnold Stadler war Adalbert Stifter prägend, seit er 13-jährig dessen Roman „Nachsommer” las. Und gerade dieses literarische Werk war in erster Linie für ihn ausschlaggebend, das Buch „Mein Stifter” zu schreiben. Es ist daraus eine ausgezeichnete Biographie geworden, in der Arnold Stadler seine ganze Verehrung und Bewunderung für den großen Böhmerwalddichter zum Ausdruck bringt.
Arnold Stadler versucht dabei, das bewegte Leben des Leinenhändlersohnes aus Oberplan darzustellen, der nach dem Gymnasiumbesuch bei den Benediktinern in Kremsmünster in Wien studierte und später dort als freier Schriftsteller und Maler sein Brot verdiente. In Linz erhielt Stifter 1848 eine staatliche Anstellung; er wurde zum Volksschulinspektor für Oberösterreich ernannt und bekam den Titel eines k.k. Schulrates zuerkannt. Stifter, der gutes Essen und Trinken zu schätzen wusste, erkrankte in der Folge an Leberzirrhose. 1868, so ist überliefert, stirbt er an den Folgen eines Selbstmordversuches mit dem Rasiermesser. In Arnold Stadlers „Mein Stifter” ist der dramatische Lebensweg des großen Erzählers und Dichters abgehandelt. Mit Auszügen aus seinem Werk verstand es der Autor, die aufmerksamen Zuhörer zu fesseln. Fachkundig agierte dabei Norbert Schreiber, der Rundfunk-Journalist aus Hessen, der den Literaturabend einfühlsam und mit viel Übersicht moderierte und der abschließend auch noch ein aufschlussreiches Interview über die Theresienthaler Glashüttengeschichte mit Betriebsleiter Max Hannes führte In Arnold Stadlers „Mein Stifter” ist der dramatische Lebensweg des großen Erzählers und Dichters abgehandelt. Mit Auszügen aus seinem Werk verstand es der Autor, die aufmerksamen Zuhörer zu fesseln. Fachkundig agierte dabei Norbert Schreiber, der Rundfunk-Journalist aus Hessen, der den Literaturabend einfühlsam und mit viel Übersicht moderierte und der abschließend auch noch ein aufschlussreiches Interview über die Theresienthaler Glashüttengeschichte mit Betriebsleiter Max Hannes führte Fazit: Dieser Literaturabend in der Theresienthaler Glashütte war eine gelungene Vergegenwärtigung Adalbert Stifter anlässlich seines 200. Geburtstages und eröffnete teilweise neue Blicke auf das Leben des Dichterfürsten. Arnold Stadler hat ihm mit seinem Buch „Mein Stifter” ein bemerkenswertes Denkmal gesetzt.
Großartig bereichert wurde der Abend von zwei Glasmachern, die ihre Kunst im Umgang mit der zähflüssigen Glasmasse demonstrierten und herrliche Pokale und Krüge anfertigten. Mit großformatigen Siebdruck-Porträts von Adalbert Stifter, die der Zwieseler Künstler Nikolaus Kainz angefertigt hatte und die man vor der Glasmacher-Arbeitsbühne postiert hatte, war der Dichterfürst allgegenwärtig. Seitwärts davon erinnerte ein Böhmerwaldhaus, das die Wald-Vereins-Mitglieder Xaver Raith und Josef Schreiner angefertigt und aufgestellt hatten, an die Dichterheimat von Adalbert Stifter. Erwin Steckbauer

Unterwegs am Plöckensteinsee-Schauplatz für viele Stifterszenen

Die Felsenlandschaft am Stifter-Wanderweg




Die Erstausgaben im Stiftermuseum in Horny Plana

Die Stifter-Büste

Ein Rundwanderweg im Bayerischen Wald führt auf Stifters Spuren


Adalbert Stifter Adalbert Stifter(*1805 Oberplan/Horní Planá †1868 Linz)

Adalbert Stifter
Im Kleinsten die Größe der Allmacht 

Mittagwärts von den drei Sesseln und dem Blökensteine liegt eine Ortschaft, welche den Namen Lakerhäuser führt. Die Lakerhäuser aber liegen nicht beieinander, sondern auf einen sehr großen Raum zerstreut. Wie der Wald lange weiche polsterartige Erhöhungen oder sanfte Dachungen von sich hinab schiebt, auf denen entweder wieder Wald oder zerstückte Wäldchen oder helle Matten oder grünende Felder sind, so stehen auf solchen Matten, oder an einem Wäldchen, oder auf einem Hange die Häuser. Sie sind meist aus Holz und haben ein flaches Dach, auf welchem große Steine liegen. Manches hat ein Stückchen weiße Mauer. Sie sind also eigentliche Waldhäuser, wie man sie unter vielerlei Namen auf den Schwellungen und Dachungen an dem Walde längs seiner ganzen Ausdehnung bis gegen Eger hin findet. Die Lakerhäuser haben eine kleine Schule, aber keine Kirche. Ihre Pfarrkirche steht mittagwärts eine Stunde von ihrer Mitte entfernt auf der halben Höhe eines langen Berges, und heißt Breitenberg.
...
Ich bekam mit meiner Nichte im Sommer 1866 wieder meine gewöhnliche Wohnung. Es ist ein reizender Blick aus den Fenstern dieser Wohnung. Ist er nicht so ergreifend wie der in eine erhabene Alpengegend, so schmeichelt er sich je länger desto lieblicher in die Seele. Ein Kreis Land liegt gegen Mittag, dessen Ränder zu beiden Seiten des Hauses nahe, weiter weg etwa zu zwei bis fünf Meilen entfernt sind. Berge, Hügel, Abhänge, Schluchten, Täler, Flächen, Wälder, Wäldchen, Wiesen, Felder, unzählige Häuser und mehrere Ortschaften mit Kirchen sind in diesem Kreise. Man kann Jahre lang hier weilen und ersättigt sich nicht an der Mannigfaltigkeit der Gestaltungen. Und an klaren Tagen ragt an einer Stelle des südlichen Randes des Kreises noch die Prielgruppe der Alpen empor, und es sind rechts davon noch einige blaue Häupter sichtbar. Es ist ein wundervoller Anblick, wenn an Sommernachmittagen, oder noch mehr in der Abenddämmerung, an dem ungeheuern Gesichtskreise breite Gewitter hingehen, und ihre Feuer spielen lassen.

 An der nördlichen Seite des Hauses sind Felder, deren Breite etwa zwei Flintenschüsse beträgt. Dann steigt der dichte ununterbrochene schwere Wald hinan. Das breite bläuliche, schwärzliche, grünliche Band schaut ungemein ernst und an Sommertagen doch sanft auf die Lieblichkeit des südlichen Kreises hinab. Links, wenn man über das Haus hinblickt, zieht sich die ungemeine Mächtigkeit des Rückens des Sesselwaldes fort, der gegen seinen Rand hinauf einige entblößte Geröllstellen hat, die aber in der Nähe ein Gewirr häusergroßer Granitblöcke sind. Rechts ist die noch höhere Seewand mit noch mehr solchen Geröllstellen. An ihrer entgegengesetzten Seite liegt der Blökensteiner See. Die Breite des sogenannten wilden Waldes beträgt in jener Gegend zwei bis drei Meilen. Überall, wo man in den reizenden Gefilden herumgeht, und es sind der Wanderwege unzählige, einer lieblicher als der andere, zieht die Würde des Waldes den Blick an sich, und die Gegend, deren Anmut man vielleicht auch anderwärts anträfe, erhält durch diese Würde erst ihre Erhabenheit. An den Wänden des Waldes rinnen allwärts Quellen herab und strömen in den tiefen, mitunter sehr scharfen Schluchten, die zwischen den weichen Kissen und Matten sind, dahin, sodass man an stillen Abenden durch die offenen Fenster das Rauschen in die Zimmer hört. Das Wasser ist glashell, dass man den Sand und die Steinchen des Grundes heraufschimmern sieht, und dass dort, wo es sich etwa still in einem Grunde des Waldes zwischen Steinen sammelt, und ruht, die Grenzfläche zwischen Wasser und Luft, wenn man in den Schlund hinein sieht, nicht zu erkennen ist. Weil das Wasser aus einem ungeheuern Granitlager kommt, hat es fast keine Stoffe in sich gelöst und ist der lieblichste und erquickendste Trank. Mit der edlen Waldluft ist es ein gesundheitsfreundliches Ding, wie man nur immer eines zu finden vermag.

 Am Rande des Waldes ist in den Schluchten, meist in und an dem Wasser, ein Geschiebe von Granitblöcken. Sie gehen auch noch tiefer hinab, und nicht selten liegt mitten in dem Grün der Matten ein Block, so groß wie eine Waldhütte, und so dicht, dass die schönsten Werke daraus gemeißelt werden könnten. Oft stehen an solchen Blöcken schöne Bäume, besonders Ahorne, dann Birken, Eschen und andere Laubbäume mit Nadelholz gemischt, und solche Gruppen ziehen gegen den hohen Wald hinan. Und dieser Rand und das Land schimmern in einem Grün, wie man es sich kaum denken kann. Oberösterreich ist ein besonders grünes Land, und doch, wenn man von diesem Walde in seine Fluren hinab kommt, sind sie beinahe grau.

 Nicht bloß Gesundheit bringend, sondern auch stillend und seelenberuhigend ist es, wenn man hier wandelt und alles auf sich wirken lässt: Das Gras an dem Wege mit den tausendartigen Waldblumen und dem weißen Stein darin und den ernsten Baum und die hellen Wiesen und das einfarbige Getreide der Felder und die glänzenden Dächer der Hütten und die Hügel und Wäldchen und den Duft der Ferne mit manchem weißen Punkte einer Kirche und die unermessliche leuchtende Himmelsglocke über dem Haupte. Und wenn man eine mäßige Höhe hinter dem Rosenbergerhause hinaufgeht, sieht man am südlichen Rande des Landes das ganze ungemein sanfte Band der salzburgischen und steirischen Alpen mit manchem Blicke eines Schneefeldes darinnen. Zu allem dem vernimmt man das leise Rauschen der Bäche, mitunter den Klang einer Herdenglocke von dem Walde herab, oder hoch oben das schwache Wirbeln einer Lerche. Man glaubt, die Welt ist voll Ruhe und Herrlichkeit. Und wenn man von dieser Ruhe in eine andere geht, in die des großen Waldes, so ist es wirklich wieder eine Ruhe und wirklich eine andere. Der Blick wird beschränkt, nur das Nächste dringt in das Auge, und ist doch wieder eine unfassbare Menge der Dinge. Die edlen Tannen, wie mächtig ihre Stämme auch sein mögen, stehen schlank wie die Kerzen da und wanken sanft in dem leichtesten Luftzuge, und wenn der stillste Tag draußen ist, so geht in das Ohr, kaum vernehmlich und doch vernehmlich, ein schwaches erhabnes Sausen - es ist wie das Atemholen des Waldes. Zu der Tanne gesellt sich ihre geringere aber doch schöne Schwester, die Fichte, dann kommt die hellgrünlaubige Buche und in den Tiefen an Wässern die Erle, und es kommen andere Wasser liebende Bäume. Und zwischen den Stämmen ist die Saat der Granitblöcke ausgebreitet, einige grau, die meisten mit Moos überfüllt, dann scharen sich die Millionen Waldkräuter, die Waldblumen, dann sind die vielfarbigen Schwämme, die Ranken und Verzweigungen der Beeren, die Gesträuche und es ist manches Bäumchen, das sein junges Leben beginnt. Hier und da blickt ein ruhiges Wässerlein auf, oder schießt ein Bewegtes durch die Dinge dahin. Wenn draußen das breite Meer des Lichtes war, so ist es hier in lauter Tropfen zersplittert, die in unzähligen Funken in dem Gezweige hängen, die Stämme betupfen, im Wässerchen ein Silberblitzen machen und auf  Moossteinen wie grüne Feuer brennen. Oft, wenn eine Spalte ist, wird das Dunkel des Waldes durch eine glühende Linie geschnitten. Die vielen Tierchen des Waldes regen und bewegen sich, und wenn die auf dem Boden durch ihre Gestalt und Lebensweise ergötzen, so erfreuen die der Höhe durch ihre Laute. Und in alles tönt das ununterbrochene Rauschen der Wasser. Und wenn man fortwandert, ändert sich Alles und bleibt doch dasselbe. So kann man viele Stunden wandern, und spannt der heilige Ernst des Waldes Gemüter, die seiner ungewohnt sind, Anfangs wie zu Schauern an, so wird er doch immer traulicher, und ist endlich eine Lieblichkeit wie die draußen, nur eine feierlichere. 

 Und wie eindringlicher und erweckender wirkt es erst, wenn man irgend ein Ding zum Gegenstande seiner Betrachtung oder wissenschaftlichen Forschung macht, sei es das Leben der Himmelsglocke mit ihren Farben und Wolken, oder sei es das Leben mancher Tiergattung, oder seien es nur die verachteten Moose, die mit ihren verschiedenen Blättchen oder den dünnsten goldenen Seidenfäden den Stein überkleiden.

 Da zeigt sich im Kleinsten die Größe der Allmacht.


Moderation der Buchtaufe des Waldmärchens "Die Fee vom Falkenstein" in der Waldgaststätte Scheuereck. Autor Christian Fischer (links)

Christian Fischer, 1968 in Zwiesel geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend am Fuße des „Großen Falkensteins“. Als Vater von zwei Töchtern verbindet er Heimatliebe und Vaterliebe auf eine beeindruckende Art und Weise. „Die Fee vom Falkenstein“. Ein Waldmärchen aus dem Bayerischen Wald für Kinder und Erwachsene, die noch Träume haben. Märchen, Sagen und Mythen. Nur selten handeln sie an konkreten Orten. Christian Fischer, ein heimatverbundener „Waldler“ wollte seinem Märchen eine Heimat geben und seiner Heimat ein Märchen. Aus einem Versprechen an seine Tochter Nadine entstand deshalb der erste Teil seiner Waldmärchen Serie „Die Fee vom Falkenstein“, eine Liebeserklärung an den Bayerischen Wald. Aus der Region – für die Region. Auch in seinem zweiten Waldmärchen „Korbinian der Königsbaum“, versucht Christian Fischer ein weiteres wichtiges Thema seiner Heimat zu thematisieren.
Das Erkennen, die Achtung und den damit verbundenen Schutz der letzten uralten Baumriesen des Bayerischen Waldes. „Korbinian der Königsbaum“ ist seiner jüngeren Tochter Janine gewidmet und ein leidenschaftlicher Appell an das vernünftige Miteinander von Mensch und Natur. 

Christian Fischer ist 1968 in Zwiesel geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend im Bayerischen Wald, am Fuße der „Großen Falkensteins“. Zwei Waldmärchen hat er bislang im HePeLo Verlag veröffentlicht: Die Fee vom Falkenstein und Korbinian der Königsbaum. Das neueste Werk aus seiner Feder ist ein kleiner, schmucker Gedichtband: Waidler Verserl. Hier erzählt er vom Leben im Bayerischen Wald, von der Liebe und von vielem mehr.

 Verlagsinfo HePeLo Verlag

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Die lange Nacht der Bücher im Schauspiel Frankfurt am Main. Gespräch mit der Autorin Annegret Held über ihr neues Buch

Über Bodenhaftung und Flugsicherheit

"Annegret Helds neuer Roman „Fliegende Koffer“ Die Perspektive, die Annegret Held in ihrem neuen Roman „Fliegende Koffer“ zeichnet, kennt kaum einer. Wie auch? Als Fluggast duldet man mehr oder weniger widerwillig die Kontrolle, ohne zu ahnen, was jene Leute auf der anderen Seite dabei empfinden. Wie das Leben derer aussieht, die man eher verwünscht als achtet. Alles für die Sicherheit. Romanheldin Annette ist Teil dieser Sicherheit. Doch bei ihr selbst scheint gar nichts sicher zu sein. Genauso wenig wie bei ihren Kollegen, die diese Arbeit machen, um leben zu können – obwohl sie Theologe, Optiker, Entwicklungshelferin oder Stabsoffizierin sind. Der hektischen bunten Welt des Flughafens, in dem die Sicherheitsleute jeden Tag tausendmal den Arm heben, tausendmal in die Knie gehen, tausendmal „Bitte umdrehen“ sagen, schwitzende Körper abtasten oder mit der Sonde kontrollieren müssen, setzt Held ihre weniger farbenfrohen Schicksale entgegen. Ganz normale Leben, schwere Leben, oft voller Beziehungsprobleme, finanzieller und anderer Sorgen."

Frauke Kaberka in:  Die Berliner Literaturkritik, 28.04.09

HELD, ANNEGRET: Fliegende Koffer.
Eichborn Verlag,
Frankfurt am Main 2009.
304 S., 19,95 €.

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István Eörsi zu Gast beim ersten europäischen Literaturgipfel in Aachen, organisiert von  Norbert Schreiber (hr) und Günther Franitza (WDR)

Buchtipp: István Eörsi Ich fing eine Fliege beim Minister [Taschenbuch] Wieser Verlag

In diesen Geschichten, Bagatellen, vereint sich der Witz als die Revolte des Intellekts gegen alles Starre, mit aufkärerischem Impetus: satirisch, wütend, nachdenklich - stets treffsicher wider die Macht und die Mächtigen. Dieses Buch sammelt Zwischenrufe, kleine Prosa und Essays eines Unbequemen dieser Zeiten. Über den Autor Istvan Eörsi wurde 1931 in Budapest geboren. Lyriker, Dramatiker und Prosaautor, war Schüler von Georg Lukács, wurde 1956 wegen Beteiligung am Ungarnaufstand zu acht Jahren Haft verurteilt und 1960 amnestiert. Freier Schriftsteller, Journalist und Übersetzer, 1978-82 Dramaturg am Theater in Kaposvár. Berufsverbot. 1983/84 war er Stipendiat des DAAD in West-Berlin, 1986 kehrte er nach Ungarn zurück. Er lebte in Budapest und Berlin und arbeitete an einem autobiographischen Roman. Freundschaften verbanden ihn u.a. mit Ernst Jandl und Allen Ginsberg, die er ins Ungarische übersetzte. Seine übersetzerische und herausgeberische Tätigkeit war immens, u.a. übertrug er Gedichte von Goethe, Heine, Brecht, Shakespeare, Shelley, Keats, Puschkin und Majakowski, Apollinaire und Lorca sowie das Spätwerk von Georg Lukács ins Ungarische. Am 13.10.2005 starb Istvan Eörsi in Budapest.Zsuzsanna Gahse, geboren 1946 in Budapest, aufgewachsen in Wien, lebt in der Schweiz. Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen u.a. Stadt, Land, Fluß, Erzählungen (1988), Hundertundein Stilleben (1991), Essig und Öl (1992), Übersetzt (1994) und Passepartout (1994). Preise und Auszeichnungen, u.a. Aspekte Literaturpreis 1983, Preis der Stadt Wiesbaden im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises 1986, Stuttgarter Literaturpreis 1990, Stadtbeobachterin der Stadt Zug 1993-1994, Bamberger Poetikprofessur 1996. 2006 erhielt Zsuszanna Gahse den Adelbert-von-Chamisso-Preis.

Auch Leloca Orlando nahm an der Literaturtagung teil.

Buchtipp: Die brutalen Morde von Duisburg im letzten Sommer haben es einmal mehr gezeigt: Die Mafia ist kein rein italienisches Problem. Einer der profiliertesten Kämpfer gegen die Mafia und einer der profundesten Kenner ihrer Entwicklung ist der langjährige Bürgermeister von Palermo. Als Zeuge eines großen Teils der erzählten Ereignisse hat er einen nahen und scharfen Blick auf die Vorgänge. Er berichtet von der Mafia in den frühen Jahren der italienischen Republik bis zur so genannten »Plünderung Palermos« und der wachsenden Verflechtungen von Staat und Mafia in ganz Italien, vom Versuch, in der Vatikanbank Fuß zu fassen, von den Aufsehen erregenden Mordfällen der 80er Jahre, von prominenten Mafiosi und dem Schicksal der »Straflosen« in der Ära Berlusconi. Und von der Ausbreitung der modernen Krake Mafia, die ihre Geschäfte längst im Banken- und Immobiliengewerbe tätigt und deren Gesicht weiterhin von Gier, Gewalt und Aushöhlung des Rechts geprägt ist. Auf erschreckende Weise wird klar: Was in Sizilien passierte, geht nicht nur Italien an!Über den AutorLeoluca Orlando, Prof. Dr. jur., war von 1985 bis 1990 und von 1993 bis 2000 Bürgermeister von Palermo. Erhat durch seine Anti-Mafia-Aktionen den »palermitanischen Frühling« eingeleitet. Er war Mitglied des Europäischen Parlaments und ist derzeit Mitglied der »Camera dei Deputati« in Rom.

Leloca Orlando Die Mafia Herder Verlag


Eörsi lauscht im Königssaal im Rathaus Aachen der Europadiskussion.




Josef Haslinger ("Opernball") und Leiter des Literaturhauses in Leipzig überraschte mit seinen Europagedanken

Norbert Schreiber leitete die Diskussion mit den etwa 100 Teilnehmern des europäischen Literaturgipfels.

Zu Gast aus dem Balktikum Jurgita Mikutyte

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Buchpräsentation mit Autogrammstunde im Rathaussaal in München.

Hildegard Hamm-Brücher, Norbert Schreiber (Herausgeber): „Demokratie, das sind wir alle“. Verlag Zabert Sandmann, 232 Seiten mit 91 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, 19,95 Euro.


Autogrammstunde im ADLON in Berlin

Egon Bahr war als Mitautor zu Gast bei der Buchpräsentation in München


Prominente Runde diskutiert über Demokratie

Egon Bahr und Franziska Augstein bei der Buchvorstellung im Alten Rathaussaal München

Verlegerfamilie Sandmann mit Altbundespräsient Richard von Weizsäcker

 
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